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Walzenschleifen

Beim Nachschleifen und bei der Herstellung von Walzen in der Stahl-, Aluminium-, Messing-, Kupfer-, Papier- und Textilindustrie werden Schleifscheiben verwendet. Walzen werden vorwiegend in der primären Stahlindustrie verwendet, wo der Walzvorgang zumeist bei der Herstellung von Spulen und Platten in der erforderlichen Dicke und Oberflächengüte eingesetzt wird, wobei Brammen den Ausgangspunkt bilden. Der Werkstofftyp und die Abmessungen der Walzen variieren je nach Walzanwendung. Norton bietet eine breite Palette an Produkten, die Kostenvorteile beim Schleifen sämtlicher Walzmaterialien (einschließlich HSS) bei verschiedenen Anwendungen mit sich bringen.

Stahlbrammen werden in Warmwalzwerken (HRM, Hot Rolling Mills) oder Kaltwalzwerken (CRM, Cold Rolling Mills) gewalzt, um die erforderlichen Abmessungen und die gewünschte Oberflächengüte zu erreichen. Sowohl bei Warm- als auch bei Kaltanwendungen können die Walzen in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt werden: Arbeitswalzen und Stützwalzen.

Arbeitswalzen werden für das Walzen des Stahls verwendet. Sie können dem hohen Druck und der hohen Temperatur bestens standhalten (insbesondere in Warmwalzwerken) und für die erforderliche Oberflächengüte sorgen.

Stützwalzen dienen als Unterstützung für den enormen Druck, der auf die Arbeitswalzen wirkt. Sie haben keinen direkten Kontakt zur Stahlplatte.

 

Finishen von Walzen

walzenschleifen-finishenBeim Finishen (Microfinishing, Lapping und Superfinishing) von Walzen kommen meist Rollen auf Film-Basis zum Einsatz (mit einer Polyesterfilmdicke zwischen 75 und 125 Mikrometer) in sehr feinen Körnungsbereichen (Korngröße von 1 Mikrometer bis 80 Mikrometer) in den Körnungsarten Aluminiumoxid oder Diamant-Korn zum Einsatz (seltener Siliciumcarbid).
Norton führt hier das entsprechende Produkt-Portfolio, um Ihre Walzen zu finishen.

 

Regeneration von Kaliberwalzen

Kaliberwalzen für die Stahlindustrie bestehen üblicherweise aus Hartmetall mit relativ hohen Anteilen an Kobalt. Zum Rundschleifen der Walzen werden in aller Regel kunstharzgebundene Diamantscheiben eingesetzt. Hier bedarf es sehr verschleißfester bis zu sehr freischleifender Bindungen, je nach Kundenanforderung und Material. Gute Ergebnisse wurden hier mit Norton Winter Paradigm erzielt, da die Abtragsleistungen deutlich erhöht werden können und somit die Bearbeitungszeiten sich reduzieren.

Bei den Kaliberprofilen gibt es auch Neuanfertigung und Nachschleifen. Die Anzahl der einzubringenden Profile ist extrem vielfältig, dadurch gibt es auch unterschiedliche Schleifscheibenlösungen. Es geht von EP DIA, für geringste Losgrößen, bis zu DIA Kunstharz- und DIA Metall-Bindungen. Kunstharzbindungen werden eingesetzt, wenn eine gute Profilhaltigkeit und höhere Abtragsleistungen gewünscht sind. Wenn sehr großer Wert auf Profilhaltigkeit gelegt wird, sind Diamantscheiben mit Metallbindungen die richtige Wahl.

Norton Winter Paradigm-Scheiben liefern durch die poröse Metallbindung extrem gute Zerspanleistungen und dadurch lassen sich deutlich reduzierte Bearbeitungszeiten realisieren.

 

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